"Ihr könnt die Welt verändern!" Obamas Abschiedsrede

Am 20.01.2017 endet Barack Obamas Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. In seiner Farewell speech, was übersetzt „Abschiedsrede“ bedeutet, erinnert er an seine Erfolge als Präsident und erklärt auch, vor welchen Herausforderungen die USA noch immer stehen.

Zu Beginn seiner Rede am 11.01. in Chicago will der Applaus der Zuschauer gar nicht mehr aufhören und auch im Verlauf der Ansprache gibt es immer wieder „standing ovations“.

Obama erzählt von den Zielen, die er erreicht hat: Arbeitsplätze schaffen, das neue Gesetz zur Krankenversicherung „Obamacare“, seine friedlichen Annäherungen an Kuba, die Festnahme von Terroristen und einige andere.

Genauso weist er auch auf die Herausforderungen hin, vor denen die USA noch immer stehen. Weder sei der Rassismus komplett bewältigt, noch der Klimawandel ein Problem, das man ignorieren könne, sagt er und spielt damit auf seinen Nachfolger Trump an. Dieser hatte besonders wegen seiner muslimfeindlichen Äußerungen und der Leugnung des Klimawandels viel Kritik, aber auch Zuspruch, im Wahlkampf erhalten.

Ganz besonders geht Obama auf die Wahrung der Demokratie ein. Nach der geringen Wahlbeteiligung und den immer wieder lautwerdenden Stimmen, die gesamte Politik sei korrupt, fordert er dazu auf, selbst etwas zu verändern. „Unsere Demokratie ist in Gefahr, sobald wir sie als selbstverständlich hinnehmen.“, betont er.

Zum Schluss der Rede bedankt er sich bei seiner Frau Michelle, seinen Töchtern, seinem Vizepräsident Joe Biden, bei seinen Mitarbeitern und bei allen US-Bürgern, insbesondere der Jugend, die er für offen und kreativ hält. „Ich werde euch für immer dankbar sein, denn ihr könnt die Welt verändern.“

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